#share-Interferenz // Público Festival

mehrere Künstler
  • Mi. / 7.12 / 18:00
  • Do. / 8.12 / 18:00
  • Mi. / 14.12 / 18:00
  • Do. / 15.12 / 18:00
  • Fr. / 16.12 / 18:00
  • Sa. / 17.12 / 18:00
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    Mi. / 7.12 / 18:00

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    07. Dezember 2022, 18 Uhr

    # 01 Andrea Krohn & Ute Wassermann

    # 02 Marcelo Schmittner & Zé de Paiva


    08. Dezember 2022, 18 Uhr

    # 01 Andrea Krohn & Ute Wassermann

    # 02 Marcelo Schmittner & Zé de Paiva


    14. Dezember 2022, 18 Uhr

    # 03 Burkhard Beins & Naïma Mazic

    # 04 Anna Clementi & Peti Costa


    15. Dezember 2022, 18 Uhr

    # 03 Burkhard Beins & Naïma Mazic

    # 04 Anna Clementi & Peti Costa


    16. Dezember 2022, 18 Uhr

    # 05 Ana Kavalis & Michael Vorfeld

    # 06 RILABEN & Erik Drescher


    17. Dezember 2022, 18 Uhr

    # 05 Ana Kavalis & Michael Vorfeld

    # 06 RILABEN & Erik Dresche


    #share Interferenz
    Tanzakteur:innen und Echtzeitkomponist:innen treffen in den vom Acker Stadt Palast initiierten Blind Dates erstmals aufeinander und entwickeln sechs einzigartige Miniaturen. So wie sich in einer Interferenz Wellen überlagern und gegenseitig durchdringen, schreiben sich die Künstler:innen bei den #share-Interferenz- Begegnungen ineinander ein und erforschen ihre ästhetischen Reibungspunkte. Das Experiment gipfelt in der Live-Performance jeweils zweier Duos, die die Resonanzräume zwischen Bewegung, Sound, Theater und Publikum neu ausloten.

    // Musik

    Ute Wassermann ist Stimmkünstlerin, Komponistin und Improvisatorin. Ihre Stimme, ein extremes Klanginstrument, erweitert sie zusätzlich mit Vogelpfeifen, Resonanz- und Lautsprecherobjekten, Field Recordings und Mehrkanaldiffusion. Sie hat mehrere Kompositionsaufträge erhalten, sowie zahlreiche sie geschriebene Werke mit bekannten Ensembles und Orchestern uraufgeführt. Regelmäßig tritt sie auf Festivals in Europa, Australien, Mexiko, Südamerika und Asien auf.

    Burkhard Beins arbeitet als Composer-Performer im Bereich der experimentellen Musik und Klangkunst. Er ist bekannt für seinen individuellen Einsatz von Perkussion in Verbindung mit unterschiedlichen Klangobjekten und -materialien. Zudem arbeitet er mit analoger Live-Elektronik, spielt Bassgitarre, und entwickelte diverse Klanginstallationen. Seit den späten 1980er Jahren tritt Beins als Solist oder Mitglied diverser Ensembles auf internationalen Festivals und Konzertbühnen in Europe, Amerika, Australien und Asien auf. Mittlerweile sind mehr als 60 CDs und LPs von/mit ihm erschienen.

    Anna Clementi ist Performerin und Stimmakrobatin, eine “Schauspielerin der Stimme”. Durch ihre Fähigkeit, Sprache(n), Gesang, Tanz und Schauspiel zu verbinden, gilt Clementi als bedeutende Interpretin zeitgenössischer Kompositionen. Ihr Repertoire bewegt sich zwischen den verschiedensten musikalischen Genren: Experimentelle Musik, Elektronik, Pop, Jazz, Chanson, Kabarett, Freie Improvisation usw. Sie ist Mitglied der Vokalgruppe ‘Voxnova Italia’ ,des Ensembles ‘European Music Project’ (EMP) und des, mit Laurie Schwartz, gegründeten Duos ‘Deviant Divas’.

    Erik Drescher ist freischaffender Flötist. Sein Schwerpunkt liegt auf zeitgenössischer Musik. Neben ausgeprägter solistischer Tätigkeit gastierte er in vielen renommierten Ensembles für Neue Musik. Er war an zahlreichen Uraufführungen unterschiedlicher Komponist*innen und Musik*innen beteiligt. Neben seiner internationalen Konzerttätigkeit war Erik Drescher als Musikkurator im Acker Stadt Palast Berlin tätig, wo er verschiedene Musik-, Tanz- und Musiktheaterforamte realisierte.

    Michael Vorfeld ist Musiker und bildender Künstler, spielt Perkussion und selbst entworfene Saiteninstrumente und realisiert elektro-akustische Klangarbeiten. Er ist aktiv in den Bereichen experimentelle Musik, improvisierte Musik und Klangkunst, entwickelt ortsbezogene Installationen und Performances mit Licht und Klang, arbeitet mit Fotografie und Film. Er ist Mitglied verschiedener Formationen und kooperiert mit Künstlern aus unterschiedlichen Bereichen. Seine vielfältigen Aktivitäten umfassen umfangreiche Konzert-, Performance- und Ausstellungstätigkeiten in Europa, Amerika, Asien und Australien.

    Marcelo S. Daza ist multidisziplinärer Künstler, geboren 1991 in Chile, und lebt derzeit in Berlin. Er arbeitet als Musiker und Klangkünstler in Theater/Performance-Kollektiven, Tanzkompanien und als Solist. Er ist ebenfalls als Lichtdesigner für Theater, Performance und zeitgenössischen Tanz tätig . Zudem arbeitet er sowohl als Kurator und Programmgestalter in Galerien, Theatern, bei politischen Diskussionen und Workshops als auch als Installationskünstler in verschiedenen kollektiven Projekten und als Solist. Als künstlerischer Leiter hat Marcelo verschiedene Plattformen für aufstrebende Künstler geschaffen und Werke auf Festivals, in Theatern, auf digitalen Plattformen und bei Straßeninterventionen präsentiert. In den letzten 3 Jahren wurde er zum Boxer ausgebildet. Seine Praxis zielt darauf ab, gemeinsame Sinneserfahrungen zu machen und Raum für Künstler zu schaffen, die in den Berliner Netzwerken nicht berücksichtigt werden oder nicht in Frage kommen.

    // Tanz

    Ana Kavalis ist eine kubanisch-deutsche freischaffende Performance-Künstlerin, die seit 2004 in Berlin lebt. Seit 2005 kollaboriert sie mit unterschiedlichen Tanz- und Theaterakteur*innen aus der freien Szene Berlins und über Berlin hinaus zusammen. Im Jahr 2007 begann sie ihre eigenen Solo-Tanz-Theater-Performances als ISLA-Projekt zu produzieren. Seit 2019 leitet sie das Resonant Body Training für Performer*innen, Schauspieler*innen und bewegungsinteressierte Menschen in mehreren Berliner Studios. Ihre Arbeit wurde im Jahr 2021 von DISTANZEN Dachverband Tanz Deutschland unterstützt.

    Andrea Krohn ist eine brasilianische Tänzerin und Tanzlehrerin. Fragen der Identität, sowie die Spannung zwischen individuellem und kollektivem Gedächtnis gehören zu ihren künstlerischen und pädagogischen Projekten. Ihre Tanzausbildung wurde durch Theater und Performance geprägt, daher sind diese beiden Sprachen ein fester Bestandteil ihres künstlerischen Ausdrucks. Gerade ist sie in eine Forschung eingetaucht, in der die Abstraktion von Tanz durch Klang erforscht wird, mit dem Ziel, eine Methode für Tanz-Audio-Performances zu entwickeln.

    Zé de Paiva lebt und arbeitet als Videokünstler, Tänzer und Schauspieler in Berlin. Nach seiner Ausbildung zum Fotografen wandte er sich dem Theater zu. 2003 wurde er Ensemblemitglied des Teatro Oficina unter der Leitung von José Celso Martinez Corrêa in São Paulo, Brasilien. Zwischen 2009 und 2018 war Zé de Paiva als Tänzer und Videokünstler festes Mitglied der Kompanie Grupo Oito. In diesem Rahmen brachte er verstärkt seine Videoarbeiten ein. Er interessiert sich für die Videoinstallation als Teil des Bühnenbildes, bei dem die audiovisuellen Inhalte einen Bezugshorizont für das Tanzgeschehen schaffen und einen Dialog zwischen Video und Tanz eröffnen, der zwischen beiden Sprachen oszilliert und sie bisweilen miteinander verschmelzen lässt.

    Peti Costa ist Performer, Choreograph, Inspire by Fighting Monkey Tanzlehrer und unabhängiger Forscher in Berlin, der sich in den Bereichen zeitgenössischer Tanz, Theater und Performance bewegt. Er war Stipendiat im Bachelorstudiengang Kommunikation und Darstellende Kunst (PUC/SP, 2006). Er hat eine Weiterbildung in Creating Dance in Art and Education (TanzTangente/Universität der Künste Berlin, 2020) und Somatics in Dance, Choreography and Performance (Somatische Akademie Berlin, 2018) und war Mitbegründer des Kollektivs Núcleo de Garagem (SP, 2010). Seit 2019 ist er Tanzlehrer an der Jugendkunstschule Mitte, Berlin. Er ist Gastdozent im BA-Studiengang Tanz, Kontext und Choreografie (HZT/UDK, Berlin 2021/22). Derzeit ist er Resident Artist bei der internationalen Plattform VeiculoSur. Im Jahr 2021 erhielt er das Dis- Tanz- Solo Stipendium des Dachverbandes Tanz Deutschland e.V.

    Naïma Mazic (Wien / Berlin) ist Choreographin, Tänzerin, Researcherin und Leiterin der n ï m Company. In ihrer Arbeit konzentriert sie sich auf die polyrhythmische Kommunikation zwischen Tänzer*innen und Musikern*innen, insbesondere durch Methoden der Jazzmusik. Sinnlichkeit und Femininität stehen im Vordergrund. Ihr Background in House Dance, Bgirling und Swingdance beeinflusst ihren Zugang zu Bewegung. Sie war K3 Tanzplan Hamburg Residenzchoreographin, sie hat einen MA in Performance Studies der NYU Tisch, studierte bei P.A.R.T.S., der Reykjavik Academy of Arts und Tanzpädagogik am MUK Wien.

    Rilaben arbeitet zwischen Performancekunst, Tanz und Theater. Als Lehrer der Tanztechnik Alwin Nikolais/Luis hat er verschiedene somatische Methoden erlernt und Architektur, Theater/Szenografie, Kostümdesign und Schauspielkunst in Italien und Europa studiert. Er arbeitet durch Intuition und strukturierte Improvisation in freien Projekten und für verschiedene Institutionen und Künstler. Als kritischer Künstler schafft er lebendige Installationen aus Körpern und Materialien in Beziehung zu theoretischen Elementen, Raum und Musik. Er interessiert sich für die Wahrnehmung des Ereignisses durch das Publikum und integrative Praxis des Austauschens.