© Nadja Kouchi

The Most Beautiful Name of Fear / Sofia Ó

Sofia Ó /
  • Fr. / 12.4 / 20:00
  • Sa. / 13.4 / 20:00
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    Fr. / 12.4 / 20:00

    Sa. / 13.4 / 20:00

    Dies ist ein Tanzstück. Aber es könnte auch eine Einladung sein, eine Platte zum ersten Mal zu hören.

    Ein Tanz, um der Lähmung der Angst zu widerstehen. Ein Körper im Transit, der in keiner Form enthalten ist. Ein Tanzsolo, das auf der Gewissheit beruht, dass es keinen Tanz allein gibt.

    Das Stück entsteht in der Distanz zwischen Portugal und Brasilien und beinhaltet in seiner Poetik genau die darin enthaltenen Verschiebungen und Kommunikationen zwischen den Territorien und der Zeit. Zwischen dem Körperlichen und dem Immateriellen, im Gewirr zwischen dem, was gewesen ist, und dem, was noch kommen wird. Wie kann der Tanz weitergehen, wenn so viel Angst in der Luft liegt? Welcher Teil der Angst lädt ein, uns zu bewegen?


    Konzeption, Performance Sofia Ó Soundtrack, Sounddesign Raul Misturada Dramaturgie Duda Maia Assistenz Sofia Neuparth Bühnen-, Kostümbild André Cortez Lichtdesign Lígia Chaim Fotos Rafael Blanco Frydman, Nadja Kouchi, Pati Black, Pedro Ivo Carvalho Grafik Design Drika Prates

    Mit freundlicher Unterstützung durch FUNDAÇÃO CALOUSTE GULBENKIAN | C.E.M – CENTRO EM MOVIMENTO | CIA. VAGALUM TUM TUM
    Mit Dank an COBOGÓ ATELIÊ DE ARTE | TEATRO ÁGORA | CASA QUINTAL DE ARTES CÊNICAS


    Sofia Ó (São Paulo, Brasilien, 1991) ist Künstlerin und Tanzforscherin. Sie interessiert sich für den Körper als Erfahrung von Begegnung und Raum für Erfindung von Freiheiten. Sie kreiert und präsentiert Performances; ist Autorin in den Bereichen Kunstpädagogik, Anthropologie und Kunst und leitet außerdemTanzpraktiken an am c.e.m - centro em movimento (Lissabon, Portugal). In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit dem Unsichtbaren und dem Immerwährenden sowie der Dimension des Tanzes als geteilte und gemeinsam erlebte Erfahrung.

    2019 premierte ihre erste Soloarbeit “excavation”; “O Nome Mais Belo do Medo”, ihr zweites Stück, entstand in interdisziplinärer Zusammenarbeit inmitten von Pandemie und einer Schwangerschaft und erschuf weniger einen Tanz im Raum, als vielmehr eine Atmosphäre der Begegnung von Körper, Klang, Objekten und Zeugen. In ihrer jüngsten Kreation “PARAGEM: PASSAGEM”, die 2023 in Lissabon präsentiert wurde, fanden die Tanzszenen an verschiedenen Punkten entlang einer Route statt, die von der Öffentlichkeit in Touristenfahrzeugen befahren wurde, reisend entlang den Affekten des Körpers durch Zeit und Raum. Sofia arbeitet regelmäßig mit Künstler*innen aus Musik und Darstellender Kunst zusammen.