SLOWMOS (AT) / Aneta Panek

  • Sa. / 5.3 / 20:00
  • So. / 6.3 / 20:00
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    Sa. / 5.3 / 20:00

    So. / 6.3 / 20:00

    Eine Untersuchung von Langsamkeit mittels Projektion, Bewegung und Musik.

    Im Prozess der extremen Verlangsamung werden kinematographische Bewegung und ihr expressives Potential an Körpern untersucht. Performer*innen agieren live auf der Bühne mit projizierten Hologrammen und es entsteht ein Tanz mit Geistern.

    Von und mit Chomo, Aneta, Erina, Krystyna, Shoko, Miss Juju, Paul, Burkhard, Tabea


    Aneta Panek studierte Kunstgeschichte an der Universität Paris IV Sorbonne, sie setzte ihr Studium an der Freien Universität Berlin fort, wo sie Deutsche Literatur und Theaterwissenschaften studierte, dann am Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris, wo sie für das interdisziplinäre Forschungsprojekt Ownreality eine Zeit lang arbeitete, sowie an der Universität der Künste Berlin, wo sie zurzeit promoviert. Ihr besonderes Interesse gilt den künstlerischen Forschungsmethoden; der Notwendigkeit der Visualisierung und assoziativer Spekulation im Prozess der Formulierung von Theorien, sowie den neuen performativen Formaten des Wissens. Sie befasst sich mit der Beziehung zwischen Souveränität und Subversion, Lyrik und Rebellion, Schamanismus, Punk und Hexerei. Aus ihrer Arbeit mit Film, Musik, Performance und Theater, und ihrer Kooperationen mit namhaften Künstlern entstehen analytische Texte, Filme, szenische Opern, neue Dichtungen und Kompositionen. Sie kann auf eine Zusammenarbeit mit u.a. Robert Wilson, Barrie Kosky, Max Raabe, Simone Kermes, FM Einheit und Dieter Meier zurückschauen. Ihre Arbeiten wurden u.a. in New York, Ossaka, Tokyo, Seyðisfjörður (Island), London, Venedig und Berlin gezeigt.

    Aneta Panek nimmt mit ihrer Produktion an #share teil, einem digitalem Videoformat vom Acker Stadt Palast

    In unserem experimentellen Format #share teilen Künstler*innen online ihren Arbeitsprozess im Acker Stadt Palast und treten zugleich mit ihrem Publikum vor der eigentlichen live-Performance in Kontakt. Entstanden ist dieses Format während des letzten lockdowns, als alle Spielstätten geschlossen, geplante Produktionen nicht live stattfinden konnten und der Kontakt zwischen Künstler*innen und Publikum neu organisiert werden musste.

    Der Acker Stadt Palast entwickelt #share weiter und Künstler*innen geben zwei geplante Videoeinblicke in ihre Probenprozesse, die vor der stattfindenden live-Performance über die Kanäle des Acker Stadt Palasts veröffentlicht werden. Das Publikum, die Nutzer*innen von Facebook und instagram sind herzlich eingeladen, Feedback zu posten und erhalten auf diesem Weg die Möglichkeit, als Co-Regisseur*innen und Dramaturg*innen zu agieren, um so aktive Prozesse mitzugestalten.

    #share ist ein digitales Experiment – für alle Beteiligten.

    Gefördert durch Neustart - Bundesverband Soziokultur - Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.