INSPEKTOR Heyler

  • Fr. / 12.11 / 20:00
  • Sa. / 13.11 / 20:00
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    Fr. / 12.11 / 20:00

    Sa. / 13.11 / 20:00

    auf der Suche nach den tödlichen Dingen aus Wien ist eine kriminalistische Solo-Tanzperformance, die sich mit der mörderischen Materialisierung des Erbes auseinandersetzt.

    Jeder Todesfall birgt einen stofflichen und einen geistigen Nachlass. Wie verwalten wir diesen? Und welch explosives Material steckt, selbst in einer „ach so intellektuellen und auf Moral bedachten“ Familie, in scheinbar „unwichtigen“ Dingen?

    Ini Dill nähert sich mit Tanz- und Objekttheater in dieser Performance den Artefakten ihres familiären Erbes. Sie stellt die Frage, inwieweit Dinge - Stühle, Gemälde, Schmuck, wertvolle Antiquitäten bis hin zur einfachen Küchenwaage - den Weg zur persönlichen Hinterlassenschaft der Erinnerungen und der Geschichten versperren können. Sie zeigt, wie durch die verschiedenen Besitzansprüche die Zwietracht unter den Verwandten kumuliert und ihr Blick auf die Familiengeschichte und glücklichen Kindheitserinnerungen mehr und mehr getrübt wird. Sie geht den sich immer wiederholenden Handlungskreisläufen nach, in die sich die Familienmitglieder verstricken, und erweckt Inspektor Heyler, um der Sache auf den Grund zu gehen.

    Wollen wir uns am Ende mit dem Streit um das Erbe nur gegen die Angst wehren, der Trauer nicht gewachsen zu sein?

    Choreographie/ Tanz/ Performance: Ini Dill
    Musik: Sabine Bremer, www.bini.berlin
    Video: Sabine Bremer, N.N.
    Puppenspielcoach: Nathalie Wendt
    Mitarbeit Choreographie, Tanz: Katja Scholz, Daniel Drabek Text: Ini Dill, Mai Di Huyen vo Dieu
    PR: Julia Thimm