UpToThree 2026 - Elements
Mit der 10. Ausgabe des Sommerfestivals Up to Three widmet sich das ensemble mosaik im Acker Stadt Palast den Legierungen von Elementen mit künstlerischen, klanglichen und gesellschaftlichen Verbindungen. Das Festival, das sich seit 2017 Formationen von bis zu drei Musiker*innen widmet, erforscht in diesem Jahr das Periodensystem als ästhetische und strukturelle Grundlage. Im Zentrum steht die Frage, wie musikalische, technische und soziale Elemente miteinander verschmelzen und neue Formen von Klang und Bedeutung erzeugen können.
Die eingeladenen Komponist*innen entwickeln Werke, die von der Idee der Legierung inspiriert sind: der Verbindung von maximal drei Elementen zu neuen musikalischen Stoffen. Dabei gehen auch die Musiker*innen und Komponist*innen neue Legierungen ein. Up to Three verbindet künstlerische Forschung, Werkstattcharakter und publikumsoffene Präsentation – ein konzentriertes Beispiel für die interdisziplinäre und kollaborative Arbeitsweise des ensemble mosaik.
ensemble mosaik: Kristjana Helgadottir – Flöte, Simon Strasser – Oboe, Christian Vogel – Klarinette, Martin Losert – Saxophon, Roland Neffe – Schlagzeug, Ernst Surberg – Keyboard/Synthesizer, Chatschatur Kanajan – Violine, Karen Lorenz – Viola, Mathis Mayr – Cello, Niklas Seidl – Cello, Arne Vierck – Elektronik/Klangregie Gastperformer:innen: Gastperformer:innen: Nina Guo – Stimme/Performance/Moderation, Esther Ropón — Keyboard, Angela Postweiler - Gesang Kompositionsaufträge: Pablo Garretón, Gebhard Ullmann, Alessandro Massobrio, Macarena Rosmanich, Parham Behzad, Marisol Jimenez, Ilona Perger, Elena Mendoza |
Moderation (Live-Streaming Cashmere Radio): Nina Guo
Das 1997 in Berlin gegründete ensemble mosaik ist bekannt dafür, immer wieder genre- und spartenübergreifende Experimente zu wagen, Laborsituationen zu schaffen, innerhalb derer künstlerische Forschungsarbeit möglich wird. Durch das regelmäßig praktizierte, vielgestaltige Zusammenwirken instrumentaler, performativer, elektronischer, multimedialer oder szenischer Ausdrucksmittel und verschiedenster Aufführungssituationen ist beim ensemble mosaik im Laufe der Jahre eine völlig neue Spielkultur gewachsen, die für viele jüngere Ensembles zum Leitbild wurde. Dabei wird die große Fülle ungewöhnlicher Mittel und Techniken der Schallproduktion und -artikulation auf der Bühne regelmäßig um weitere Wahrnehmungsebenen erweitert, so dass faszinierende Vernetzungen verschiedenster Sinneseindrücke entstehen. |
Arbeitsgrundlage des ensemble mosaik ist der kollektiv gebildete Klangkörper, dessen Profil und Niveau durch langjährige gemeinsame Proben- und Konzerttätigkeit gewachsen ist. Das Potential des Ensembles gründet auf den charakteristischen Persönlichkeiten und künstlerischen Interessen seiner Mitglieder, auf den fortwährend akkumulierten Erfahrungsschätzen gemeinsamer Proben- und Projektarbeit und den damit beständig einhergehenden inhaltlichen Diskursen. Fünf Musiker:innen sind seit der Gründung dabei, fast alle Mitglieder spielen seit mehr als 15 Jahren im Ensemble. Seit den Anfängen des ensemble mosaik haben sich nachhaltige und intensive Arbeitsbeziehungen mit vielen international gefragten Komponist*innen ergeben, darunter nicht zuletzt mit Enno Poppe, der als Dirigent seit 1998 festes Ensemblemitglied ist und die meisten der dirigierten Ensemblekonzerte leitet. Vor allem aber macht sich das ensemble mosaik seit seinen Anfängen um den komponierenden Nachwuchs verdient. Regelmäßig ist es mit Eigenproduktionen und Gastspielen bei renommierten internationalen Festivals und Konzertreihen präsent, beständig knüpft es interkulturelle Kontakte und regt Austauschprojekte an.
Eine Veranstaltung des ensemble mosaik gefördert von der inm – initiative für neue musik berlin e.V. |