HYDRA - wassermannvogel + Narvaez

  • So. / 17.5 / 20:00
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    So. / 17.5 / 20:00

    sounding ways of being 2

    In einer immersiven Performance werden nie gehörte Unterwasser-Klänge, -strömungen und -turbulenzen erfahrbar.

    Hydra ist ein geheimnisvolles Unter - Wasser -Soundscape. Mit großen Okarinas erzeugte Strömungen, Turbulenzen, sowie Hydrophon-Choreographien werden durch Live Video in Szene gesetzt. Hydra ist inspieriert von den vielfältigen Klängen der Organismen unter Wasser, sowie von sonic pollution der Meere.

    Außerdem: Introspektive Affairs für Stimme, Flöten, Objekte

    In der Reihe sounding ways of being 2, kuratiert von Ute Wassermann, geht es um Klangverwandtschaften, Vermischungen und Interaktionen von Stimme, Elektronik, Instrumenten, Objekten, und dem Element Wasser, inspiriert von der Recherche des Künstlers James Bridle: Der Mensch ist eng mit einer Umwelt verflochten, die die Intelligenz von Tieren, Pflanzen und Maschinen umfasst. Diese Edition widmet sich der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Komplex „Field Recordings“, wobei diese als Inspiration oder Ausgangspunkt fungieren.

    Besetzung

    Sabine Vogel | Flöten, Okarinas, Objekte, Hydrophon

    Ute Wassermann | Stimme, Okarinas, Objekte

    Hydrophon Dafne Narvaez Berlfein | Live Video

    Okarinas, Objekte: Keramikwerkstatt Dorrmann & Wassermann

    Funded by initiative neue music berlin e.v.

    Atmen, singen, pfeifen, Klänge aufnehmen, sie modulieren, verwandeln, sie durch den Raum schweifen lassen. Das Duo wassermannvogel erkundet die Gemeinsamkeiten ihres Instrumentariums: Die Flöte, das Instrument, das der Stimme wohl am nächsten kommt, wird von Sabine Vogel gespielt und klanglich oft durch Gesang, Flüstern und verschiedene Mundperkussionsklänge erweitert.
    Ute Wassermann
    hingegen nutzt verschiedene Arten von Pfeifen, die wohl einfachste und ursprünglichste Form der Flöte, um ihren mehrstimmigen Gesang zu überlagern und zu erweitern. Das Ergebnis ist ein hybrides Vokalinstrument mit schillernden, wirbelnden, trillernden, schrillen, hauchigen und singenden Klangfarben.
    Darüber hinaus verwenden beide Musikerinnen verschiedene röhrenartige Instrumente, Mini-Percussion, kleine elektronische Module und eine Auswahl internationaler Varianten der Flötenfamilie (Holzflöten, Ton-, Bambus- und Knochenpfeifen).

    Seit 2019 erforscht wassermannvogel keramische Objekte und ihre vielfältigen, unter der Wasseroberfläche verborgenen Klänge.
    Die Videokünstlerin Dafne Narvaez Berlfein schloss sich dem Trio 2019 an. Mit einem kollaborativen Ansatz und einer intersektionalen Perspektive arbeitet sie genre- und medienübergreifend und überschreitet dabei die Grenzen einzelner Genres und Medien. Für „Hydra“ nutzt sie verschiedene Arten von Unterwasserkameras, um eine immersive Live-Videoinstallation zu schaffen, die mit den beiden Performern interagiert.

    https://utewassermann.com/composer-performer/schwebeteilchen/