DISTORTED BODY

  • Fr. / 25.9 / 20:00
  • Sa. / 26.9 / 17:00
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    Depressionen schleichen sich leise ein. Sie verändern den Körper, bringen die Sinne durcheinander und verzerren schließlich die Wahrnehmung der Welt. “Distorted Body” macht die durch die kognitiven Verzerrungen der Depression gewandelte Sinneslandschaft durch Bewegung, Raumklang und Licht erfahrbar. Das Werk hat nicht den Anspruch, Depressionen zu erklären oder zu dramatisieren. Vielmehr lädt es dazu ein, über eine innere Landschaft nachzudenken, die viele von uns bereits durchschritten haben oder in der sie sich womöglich gerade bewegen. Indem es den gebrochenen und verzerrten Wahrnehmungen nachspürt, die unsere Gesellschaft hervorbringt, stellt es leise die Frage.

    Are you Okay?

    Regie & Choreografie: Howool Baek
    Komposition & Sounddesign
    : Matthias Erian
    Choreografische Mitarbeit & Interpretation
    : Nicole Michalla, Lorenzo Savino
    Lichtdesign
    : Nicolas San Martín Mohr
    Forschungspartner
    : Okju Son
    Mitwirkende an der Recherche
    : Nabida
    Produktionsleitung der Recherche:
    Jinyoung Shin

    Ko-Produktion mit dem Acker Stadt Palast

    Die Recherche wurde unterstützt durch Arts Council Korea, Bobora Residency Center Aarhus Denmark,

    Fonds Darstellende Künste - NEUSTART KULTUR #TakeCare

    Besonderer Dank gilt allen Interviewteilnehmern, die während des Forschungsprozesses ihre Geschichten und
    Perspektiven mit uns geteilt haben.

    Content Notes & Trigger

    Stroboskop-Licht, Nebel, Laure Musik, Gewalt (gegen andere / sich selbst), Tod/Trauerbewältigung, Depression, Verlust, Angst, psychische Probleme.

    Die Choreografin Howool Baek hat ihre eigene choreografische Sprache entwickelt, indem sie durch Körperfragmente den gesichtslosen Körperausdruck entdeckt hat. Und sie eröffnet eine
    andere Perspektive auf den Körper durch dessen Dekonstruktion und Transformation. Indem sie Stereotypen über den Körper aufbricht, möchte sie dem Publikum eine neue Erfahrung mit dem Körper ermöglichen und die Gesellschaft aus einer anderen Perspektive betrachten lassen.
    Vor kurzem hat sie das Konzept der Bühne auf den digitalen Raum ausgeweitet und experimentiert mit ihrer eigenen Choreografiemethode auf der digitalen Bühne.

    Matthias Erian ist elektroakustischer Komponist und Sounddesigner und hat die Grenzen seiner künstlerischen Tätigkeit auf die Videokunst und das Lichtdesign ausgeweitet. Er arbeitet mit digitalisierten Klangtexturen, die er aus ursprünglichen natürlichen und städtischen Klangquellen extrahiert, und sucht im Bereich der elektronischen Musik nach einzigartigen Klangfarben und Charakterzügen der zeitgenössischen Klanglandschaft. Der Klangraum als Resonanzkörper steht im Mittelpunkt seiner Werke und wird durch diese Werke erlebbar. Ablenkung und Wiedergewinnung sind die Methoden seines künstlerischen Gestus.